
Geigen, Bratschen und Celli sind in verschiedenen Modellen als
historische Nachbauten wählbar. Der jeweilige klangliche
Grundcharakter des Modells bleibt bei den Nachbauten erhalten.
Durch die historische Bauweise und die Besaitung erhalten diese
Instrumente ihr typisches Klangbild.

Mein von mir konstruiertes Viola-d`amore-Modell
zeichnet sich durch sehr gute Spielbarkeit
(einzelner Saiten und Akkordspiel),
leichte Ansprache und Handlichkeit aus.
Der typische Klangcharakter einer Viola d`amore
wird durch die traditionelle Bauweise erreicht.
Das Modell besticht durch seinen
obertonreichen, feinen und tragenden Ton.

Die optischen Gestaltungsmöglichkeiten
sind durch unterschiedliche Materialien
und Verzierungen äußerst vielseitig.
Worin bestehen die Unterschiede "barock" und "modern" bei Streichinstrumenten?

Die Violine ist wahrscheinlich zwischen 1500 und 1550 entstanden.
Das älteste Modellvorbild meiner Fertigung ist eine Andrea-Amati-Geige aus dem Jahre 1566.
Instrumente aus dieser Zeit und bis weit über die Wiener Klassik hinaus
unterscheiden sich in wesentlichen Teilen von dem heute bekannten Streichinstrument.

keiliges Griffbrett
kürzere Halsmensur
kürzeres Griffbrett

Das Griffbrett hat sich von der Keilform in die gestreckte verändert. Ursache dafür ist eine andere Art der Halsmontage.
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| Die Stegformen sind sehr vielfältig. |
Heute ist das „Guarnerimodell" weit verbreitet. |

Die Verwendung der Darmsaiten
(Dünndarm vom Schaf)
macht Feinstimmer überflüssig.
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| Schafdarm |
Messingdraht |
Die Hängesaite besteht meist aus
Schafdarm oder Metalldraht.
Der Stimmton a` war früher meist niedriger als die heute üblichen 440-443 Hz.
Oft betrug er 415 Hz. Doch auch hohe Stimmungen über 450 Hz sind bekannt.
Eine Kirchenorgel lässt sich nicht umstimmen. Sie ist stimmtonangebend beim Zusammenspiel verschiedener Instrumente. So müssen und mussten sich alle nach der Orgel richten.
Die Barockvioline wird oft ohne Kinnhalter und Schulterstütze, lediglich mit einem weichen Leder als Schutz gespielt.
Alle Details zusammen ergeben ein geringeres Gewicht der Barockvioline.

Der dazugehörende Bogen spielt für die Klanggestaltung eine wesentliche Rolle.
Ebenfalls leichter, kürzer und von anderer Geometrie, erzeugt er mit den Darmsaiten die freie Schwingungsentfaltung der Violine.
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